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Gesundheits-News

Gesundheits-News

19.09.2017

Synthetische Stoffe? Nein, danke!

Möchten Sie von konventioneller Kosmetik auf Naturkosmetik umsteigen? Das geht. Die Umstellung fordert allerdings Geduld. Der Wechsel kann zu Beginn trockene, schuppige Haut und strohige Haare verursachen. Nach zwei bis drei Wochen hat sich der Körper an die Veränderung gewöhnt.

Hautprobleme können auch von innen bekämpft werden, denn die Ursache dafür ist oft falsche oder übermässige Pflege. Zusätzlich belasten schlechte Ernährung, Stress oder ein gestörter Stoffwechsel das Aussehen.

Aufgepasst! Wo Natur draufsteht, ist nicht immer nur Natur enthalten. Der Begriff ist rechtlich nicht geschützt. Eine professionelle Beratung – in einer Naturdrogerie beispielsweise – lohnt sich. Wichtig: Erwähnen Sie Unverträglichkeiten und Allergien.

18.09.2017

Koffein: der Energiebooster

Haben Sie gewusst, dass Koffein ein Gift ist? Tatsächlich dient es Pflanzen als Frassschutz, indem es Insekten betäubt oder tötet. Ein erwachsener Mensch müsste für eine tödliche Dosis zehn Gramm Koffein zu sich nehmen. Das entspricht über 330 Tassen Espresso. Koffein ist weltweit die am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz.

Koffein ist ein Stimulans – eine Substanz, die anregend auf den Organismus wirkt. Es macht wach, hellt die Stimmung auf und fördert Antrieb sowie Konzentration. Die Wirkung setzt erst nach 30 bis 45 Minuten ein oder sobald das Koffein vom Magen-Darm-Trakt aufgenommen und im Körper verteilt wurde. Anschliessend dauert es mehrere Stunden bis der Stoff wieder abgebaut wird.

Kinder, Schwangere und Menschen mit Herzrhythmusstörungen sollten möglichst auf Koffein verzichten.

15.09.2017

Dysphagie – wenn das Schlucken zum Problem wird

Schluckstörungen – auch Dysphagie genannt – werden grob in zwei Gruppen unterteilt: Schluckstörungen im Rachenbereich (oropharyngeal) und im Bereich der Speiseröhre (ösophageal). Betroffene verschlucken sich oder atmen Nahrungsbestandteile ein. Dies führt zu Hustenanfällen. Bei der ösophagealen Dysphagien kann feste und flüssige Nahrung nicht richtig die Speiseröhre hinabgleiten. Der Speisebrei kommt wieder hoch und es kann zum Erbrechen führen. Schluckstörungen entstehen, wenn die Organe, die am Schluckakt beteiligt sind, nicht richtig funktionieren. Die Gründe hierfür können von Erkrankungen der Mundhöhle über Beeinträchtigungen im Rachenbereich bis zu Speiseröhrenerkrankungen reichen. Häufig sind Verengungen der Speiseröhre für die Schluckstörungen verantwortlich. Auch Schlaganfälle oder Demenz führen zu Schluckstörungen. In der Frühphase der Dysphagie bekommt der Patient Kost, die er leichter schlucken kann, wie zum Beispiel pürierte Speisen oder angedickte Getränke. Liegen schwere Schluckstörungen vor, müssen die Betroffenen manchmal mit einer Magensonde ernährt werden. Je nach vorliegender Erkrankung, beispielweise bei Speiseröhrenkrebs, kann auch eine Operation notwendig sein, um die Schluckstörungen zu lindern.

14.09.2017

«Kardiofit» – eine wirkungsvolle kardiale Rehabilitation

«Kardiofit» dauert zwölf Wochen und wird in Form einer Gruppentherapie durchgeführt. Ziel ist es, die Verfassung der Herzpatienten im physischen und psychischen Bereich zu stärken, damit sie zurück in den Alltag und in einen ausgeglichenen Lebensrhythmus finden. Das Programm wird auf die persönlichen Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt und von einem Team aus Spezialärzten und Therapeuten begleitet. Die Herzpatienten werden zu Beginn des Programms medizinisch untersucht. Anhand der Befunde wird die persönliche körperliche Belastbarkeit bestimmt und dadurch das individuelle Training festgelegt.

«Kardiofit» in zwei Phasen

Das kardiale Rehabilitationsprogramm beginnt nach der Akutbehandlung im Spital, ist aber auch sinnvoll für Menschen, die stark mit Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Leiden belastet sind. Es gliedert sich in eine Einstiegs- und eine Aufbauphase, die beide jeweils sechs Wochen dauern. Im Bewegungsprogramm werden Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft trainiert, wobei darauf geachtet wird, dass die Teilnehmenden in ihrem individuellen Zielbereich trainieren. Sie lernen, wie sie ihren Körper verträglich belasten, aber auch aktiv entspannen können.

Im Programm «Kardiofit» finden viermal pro Woche ein- bis zweistündige Trainings in Form von Wassergymnastik, Kraft- und Ausdauertraining, Turngymnastik oder einer Aktivität im Freien statt.

Neben der körperlichen Aktivität erhalten die Teilnehmenden auch Informationen darüber, was das Herz gesund hält. Die einstündigen Kurzseminare sind im wöchentlichen Programm eingeplant und behandeln beispielsweise Themen wie «herzgesunde Ernährung», «Risiko Stoffwechsel und Übergewicht», «Bewegung und Sport bei Herzerkrankungen» oder «Zahnerkrankungen und Herzkrankheit». Diese Seminare sind allen Interessierten zugänglich und bilden eine optimale Plattform, um Fragen zu stellen. Oftmals werden die Herzpatienten auch von Angehörigen begleitet, was sehr zu begrüssen ist.

Anmeldung durch den Arzt

Der Hausarzt oder der betreuende Arzt im Spital meldet den Patienten zur ambulanten kardialen Rehabilitation an. Die Teilnehmenden erfahren im Rahmen einer Informationsveranstaltung mehr über das Programm «Kardiofit». Selbstverständlich bleiben die Teilnehmenden während der zwölf Wochen weiter in Behandlung ihres Hausarztes. Nach Abschluss des Programms wird ein Bericht erstellt, der an den Hausarzt weitergeleitet wird.

Die Krankenkassen übernehmen gemäss ambulanten Tarifen die Kosten für das Rehabilitationsprogramm. Mit der Anmeldung erfolgt immer auch ein Gesuch um Kostengutsprache.

13.09.2017

So joggen Sie richtig

Zu schnelles Loslaufen ist der häufigste Anfängerfehler beim Joggen, denn das löst Seitenstechen aus und das Anfangstempo kann nicht den ganzen Lauf gehalten werden. Für Einsteiger empfiehlt es sich, zu Beginn alleine zu laufen. In der Gruppe lässt man sich verleiten und passt sich dem Tempo der Laufkollegen an. Zudem lenken Gespräche beim Joggen von der eigenen Atemtechnik ab.

Wichtig ist auch, dass man genügend trinkt. Ein normalgewichtiger Mensch verliert beim Joggen bis zu anderthalb Liter Flüssigkeit (nicht nur in Form von Wasser, sondern auch Salze). Empfehlenswert ist, bereits eine halbe Stunde vor dem Lauf Wasser zu trinken. Ein Mangel an Flüssigkeit reduziert die Leistungsfähigkeit und führt zu Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Haben Sie gewusst, dass der Körper lauwarme Flüssigkeit besser verwerten kann als kalte? Denn kalte Getränke muss der Körper nämlich zuerst auf «Betriebstemperatur» bringen – das bedeutet, man schwitzt mehr.

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